Stefan Seipel, Geschäftsführer von Tripsdrill

Bei uns ist alles „mit Liebe gemacht“!

Im Gespräch mit dem extend Magazin wirft Stefan Seipel, Geschäftsführer von Tripsdrill,
einen Blick hinter die Kulissen von „Deutschlands erstem Erlebnispark“. Er spricht über die
einzigartige Philosophie, Herausforderungen und Pläne für das 100-jährige Bestehen.

Was macht Tripsdrill für Besucher so besonders?
Tripsdrill ist in vielerlei Hinsicht einzigartig! Als ältester deutscher Freizeitpark ist uns unsere Tradition und Philosophie extrem wichtig. Unser Motto „Mit Liebe gemacht“ ist in jeder Ecke unseres Erlebnisparks, dem zugehörigen Wildparadies oder auch unserem Natur-Resort überall spür- und erlebbar. So denken wir nicht in Karussells, Achterbahnen, Gastrostationen oder banalen Dingen wie Toilettenanlagen, sondern immer in Attraktionen. Dabei spielt Einzigartigkeit und Hochwertigkeit eine ganz entscheidende Rolle.

Können Sie kurz etwas über die Geschichte von Deutschlands ältestem Erlebnispark erzählen?
Im Jahr 1929 eröffnete Eugen Fischer die erste Altweibermühle mit angrenzender Gaststätte, was schnell zum vielbeachteten Ausflugsziel im Zabergäu wurde. 1946 wurde die Mühle durch Blitzschlag komplett zerstört und die Existenzgrundlage der Familie damit ebenfalls. Dennoch entschloss man sich weiterzumachen.
Im Jahr 1950 wurde die heutige Altweibermühle neu eröffnet. In den folgenden Jahren setzte eine einzigartige Entwicklung ein – vom Ausflugslokal, über Tiergehege (ab 1957), erste kleine Fahr-Attraktionen (1960), Heimatmuseum (1962), Eröffnung Wildparadies (1972) zum heutigen Freizeitpark mit breitem Angebot von Jung bis Alt.

Tripsdrill entwickelt sich stetig weiter, in der letzten Saison wurde zum Beispiel die „Wilde Gautsche“ in Betrieb genommen. Wie kommen Sie auf neue Ideen? Sind weitere Neuerungen in Planung?
Wir kennen unsere Gäste und haben natürlich unsere Vorstellungen wie wir weiterwachsen oder was wir unseren Besuchern noch anbieten wollen. Dabei orientieren wir uns zum einen an unseren Grundwerten und zum anderen an vielerlei Trends und Entwicklungen. Ja klar arbeiten wir an weiteren Neuerungen, die wir dann rechtzeitig bekannt geben werden.

Wie viele Besucher kommen jährlich nach Tripsdrill, und wie groß ist das Einzugsgebiet?
Im letzten Jahr hatten wir ca. 880.000 Besucher bei uns. Unser unmittelbares Einzugsgebiet ist im ersten Step Süddeutschland, aber auch viele Besucher aus dem übrigen Bundesgebiet, sowie angrenzenden Nationen wie der Schweiz, Österreich, Frankreich oder Italien finden in nicht unerheblichen Anteilen ihren Weg zu uns nach Tripsdrill.

Der Erlebnispark hat schon viele Auszeichnungen erhalten. Auf welche sind Sie besonders stolz?
Im vergangenen Jahr durften wir zum 9. Mal den „European Star Award“ als bester Freizeitpark Europas (bis 1 Mio. Besucher) entgegennehmen. Darauf sind wir mächtig stolz.

Tripsdrill ist bekannt für seine abwechslungsreichen Veranstaltungen. Welche Events sind dieses Jahr geplant?
Da gibt es wieder so einiges! Highlights sind sicher „Die Schaurigen Altweibernächte“ an vier
Abenden im Oktober, „Süßes oder Saures“ ist unsere Kinder-Halloween-Aktion, die „Bunte
Ostereierei“, die „große DRK-Blutspendenaktion“ vom 4. bis 8. August, dreimal samstags im
August die „Sommer-Gaudi“ und zum Jahresende im Wildparadies wieder der
„WinterWunderWald“ etc. Weitere Events im Erlebnispark und Wildparadies sind aktuell in
Planung, da wir gerne auch immer wieder etwas Neues feiern wollen.

Welche Herausforderungen stehen für Sie als Geschäftsführer im Fokus?
Unsere Ziele sind Wachstum und stetige Verbesserung. Dafür benötigen wir engagierte
Mitarbeiter, die heute schwer zu finden sind. Zudem fordert die Digitalisierung neue
Systeme und Abläufe, ohne unsere Kundenfreundlichkeit zu beeinträchtigen. Hinzu kommen
steigende Kosten in nahezu allen Bereichen. Wir sind ein familienfreundlicher Betrieb, und
der Besuch und Aufenthalt in Tripsdrill sollen bezahlbar bleiben. Unsere Erlebniswelt darf
kein Privileg für Wohlhabende werden – das werden wir verhindern.

Wie wichtig ist das Feedback der Besucher, und wie fließt es in die Weiterentwicklung des Parks ein?
Dieses Feedback ist für uns ganz entscheidend und von allerhöchster Wichtigkeit. Dazu
werten wir sämtlichen Input über unseren Gästeservice aus, egal ob persönlich oder digital.
Wir erheben permanent Abfragen gegenüber unseren Besuchern in beiden Parks, sowie
auch bei unseren Übernachtungsgästen im Natur-Resort. Die Ergebnisse werden
wöchentlich zusammengefasst und ausgewertet. Des Weiteren sind wir im intensiven
Austausch mit unseren Mitarbeitern in der Gastronomie und den Attraktionen.

Soziales Engagement ist in der Unternehmensphilosophie fest verankert. Können Sie Beispiele nennen?
Bestes Beispiel ist die DRK-Blutspendenaktion, die wir in diesem Jahr zum 25. Mal durchführen. In den letzten Jahren konnten wir gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz über 70.000 Menschen zur lebensrettenden Blutspende überzeugen, denn jeder Spender erhält als Dankeschön einen Tages-Pass für unseren Erlebnispark, was natürlich sehr gut ankommt. Weiterhin unterstützen wir viele weitere karitative Organisationen und Vereine.

Wo halten Sie sich im Erlebnispark am liebsten auf?
Das ist situativ unterschiedlich. Meine persönliche Lieblingsattraktion ist die Holzachterbahn „Mammut“. Gerne sitze ich auch mal mit Besuchern und einem Kaffee oder Kaltgetränk bei schönem Wetter auf der Seeterrasse. Abends nach Feierabend ist dann oft noch eine Runde im Wildparadies und ein Feierabendbierchen in der Wildsau-Schenke angesagt.

Das Wildparadies bietet ein echtes Naturerlebnis. Welche Maßnahmen und Investitionen sind nötig, um den Tieren einen möglichst natürlichen Lebensraum zu bieten?
Über unsere Tierpfleger und Waldarbeiter tun wir alles, dass es den Tieren und der Natur weiter gut bei uns geht. Dazu sind permanente Maßnahmen im Bereich des Gehege-Baus, der Futterstellen, sowie der heimischen Pflanzenwelt vonnöten. Auch hier wollen wir uns weiterentwickeln und arbeiten aktuell an einem Masterplan, der die mittelfristige Entwicklung des Wildparadieses beinhalten und steuern soll.

Eine Nacht in einem Baumhaus oder Schäferwagen – das klingt nach einem ganz besonderen Erlebnis! Was macht eine Übernachtung in Tripsdrill so einzigartig? Wie wird das Angebot angenommen?
Das ist richtig, es ist sogar ein regelrechtes Abenteuer, und zwar ein durchaus komfortables.
Vor allem unsere Baumhäuser bieten hier jeden erdenklichen Hotelkomfort mit eigenem
Bad und Toilette, Fußbodenheizung, Küche, eigener Terrasse und vielen liebevollen Details.
Und dies eben alles in ganz besonderer Atmosphäre mitten in der Natur. Das Erlebnis,
abends in der Dämmerung bei Wolfsgeheul sein Quartier aufzusuchen und dann bei
herrlicher Ruhe einzuschlafen, ist schon echt einmalig. Dementsprechend freuen wir uns
über eine sehr erfreuliche Auslastung.

2029 wird Tripsdrill 100 Jahre alt. Schmieden Sie schon Pläne für das Jubiläum?
Aber klar, wir entwickeln Maßnahmen für die Agenda 2029. So nennen wir unser
mittelfristiges Strategieprojekt, in dem wir viele größere und kleinere Maßnahmen
vorgesehen haben, damit wir zum 100-jährigen Jubiläum auch richtig Grund zum Feiern
haben. Wie wir das dann tun und was bis dahin alles passiert, das verraten wir heute
allerdings noch nicht (lacht).

Interview: Pamela Kapfenstein

Erlebnispark Tripsdrill GmbH & Co. KG

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Wildparadies Tripsdrill

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